Vereinssatzung


 §1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Tennisclub Grün-Weiss e.V. Frankenthal“. Er hat seinen Sitz in Frankenthal und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein (VR 450 Fra) eingetragen.
  2. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember des gleichen Jahres.

§2 Zweck und Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Tennissports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Errichtung von Sportanlagen, die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, sowie die Förderung der Jugend.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

  1. Es gibt folgende Arten von Mitgliedschaften: - Ehrenmitglieder - Aktive Mitglieder - Passive Mitglieder Über den schriftlichen Aufnahmeantrag und die Einstufung eines Mitglieds entscheidet der Vorstand.
  2. Mit der Aufnahme eines Mitglieds ist dieses verpflichtet, den jeweils gültigen Jahresbeitrag, etwaige Abga­ben und Umlagen zu zahlen. Die zu zahlenden Beträge werden für Neumitglieder sofort nach Aufnahmebestätigung, für alle übrigen Mitglieder bis spätestens 15. März eines jeden Kalenderjahres zur Zahlung fällig. 
  3. Jede Art von Mitgliedschaft erlischt durch Tod/Austritt­/Ausschluss/­Auf­lö­sung des Vereins.
  4. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Er ist bis spätestens 6 Wochen vorher dem Vorstand durch Einschreibebrief zu erklären. Die Rechte und Pflichten des Mitglieds erlöschen mit dem Ende des Geschäftsjahres, zu dem der Austritt rechtswirksam wird.

§4 Organe

Die Organe des Vereins sind der Vorstand, die Mitgliederversammlung und der Ehrenrat.

§5 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden Vorstandsmitglied für Finanzen Vorstandsmitglied für Technik Vorstandsmitglied für Aktivensport Vorstandsmitglied für Seniorensport Vorstandsmitglied für Jugendsport Vorstandsmitglied für Breitensport
  2. Die Mitglieder des Vorstands werden auf der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von zwei Jahren umschichtig gewählt. In geraden Jahren sind zu wählen die Vorstandsmitglieder f. Finanzen, f. Jugendsport und für Seniorensport. In ungeraden Jahren sind zu wählen der Vorstandsvorsitzende sowie die Vor­stands­mitglieder f. Technik, f. Aktivensport u. für Breitensport.
  3. Alle Mitglieder des Vorstands sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Den Verein vertritt gerichtlich und außergerichtlich der Vorstandsvorsitzende allein. Außerdem ist jedes weitere Vorstandsmitglied zusammen mit dem Vorstandsmitglied f. Finanzen vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis soll jedoch die Vertretungs­befugnis nur im Falle der Ver­hin­derung des Vorstandsvorsitzenden wirksam werden.
  4. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn es drei seiner Mitglieder beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind. Die Sitzung beruft und leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung das Vorstandsmitglied für Finanzen, bei dessen Verhinderung ein Vorstandsmitglied für Sport.

§6 Ausschüsse

1. Jedes Vorstandsmitglied kann einen Ausschuss, wie den Jugendausschuss, Sportausschuss oder Finanzausschuss etc. gründen, der dem Vorstandsmitglied bei der Erfüllung seiner Aufgaben behilflich ist.

2. Der Ausschuss soll aus 3 – 8 Mitgliedern bestehen, die von dem Vorstands­mitglied bestimmt werden. Vorsitzender des jeweiligen Auss­chusses ist das Vorstandsmit­glied, welches den Ausschuss gründet.

3. Der Vorsitzende des jeweiligen Ausschusses soll einmal im Monat eine Sitzung einberufen. 4. Beschlüsse des Ausschusses soll der Vorsitzende des Ausschusses dem Vorstand mitteilen und zur Abstimmung stellen.

§7 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
  2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.
  3. Die Mitgliederversammlung beruft der Vorstand ein. Dazu werden die Mit­glie­der mindestens 4 Wochen vorher in der „Rheinpfalz“-Ausgabe Frankenthal und Ludwigs­­hafen eingeladen oder schriftlich unterrichtet.
  4. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist gleichzeitig die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten: a) Entgegennahme der Berichte des Vorstands und der Kassen­prüfer b) Entlastung des Vorstands c) Wahlen, soweit diese anfallen d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und eventueller Umlagen e) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages f) Beschlussfassung über fristgemäß eingegangene Anträge
  5. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden, im Ver­hin­derungsfall dem Vorstandsmitglied für Finanzen, bei dessen Verhinderung ein­em Vorstandsmitglied für Sport.
  6. Über Anträge, die in der Tagesordnung nicht aufgeführt sind, kann in der Mit­glie­der­versammlung nur abgestimmt werden, wenn diese mindes­tens 3 Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vor­stand eingereicht worden sind.
  7. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mehr­heit der Mitglieder der Mitgliederversammlung beschließt, dass sie als Tagesordnungs­punkt zugelassen werden.
  8. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende volljährige Mit­glied eine Stimme. Stimmübertragung ist unzulässig. Ein Mitglied, das unter 18 Jahre alt ist, kann sich in der Mitgliederversammlung von ei­nem Erziehungs­berechtigten vertreten lassen, sofern nicht schon ein Erziehungs­berechtigter Mitglied des Vereins ist. Stimm­be­rechtigt ist die Vertretung des Jugendlichen nur in Fragen, die die Jugendarbeit betreffen. Der Vor­stand entscheidet, wann eine Frage in den Jugend­bereich fällt.
  9. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der er­schie­nenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet regelmäßig einfache Stimmen­mehrheit. Unter einfacher Mehrheit ist die Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme mehr beträgt als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden wie nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso – bei Abstimmung mit Stimm­zetteln – ab­ge­gebene ungültige oder unbeschriftete Stimm­zet­tel. Stimm­en­gleichheit gilt als Ablehnung. Die Abstimmungen sind grundsätzlich offen und erfolgen durch Erheben des Armes. Eine geheime Ab­stim­mung findet nur statt, wen dem Antrag mindestens ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmt.
  10. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll an­zu­­fertigen. Das Protokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen.

§8 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jeder Zeit unter Einhaltung der für die ordentliche Mitgliederversammlung geltenden Form und Frist eine außerordentliche Mit­glieder­versammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn dies von einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt wird.

§9 Kassenprüfer

Von der ordentlichen Mitgliederversammlung werden zwei Kassen­prüfer auf die Dauer von 2 Jahren gewählt, welche die Pflicht und das Recht haben, die Kassengeschäfte des Vereins zu überprüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§10 Vereinsstrafen

Vereinsstrafen sind: a) Verwarnung b) Geldbuße c) Vorübergehender Ausschluss aus dem Spielbetrieb d) Ausschluss aus dem Verein Vereinsstrafen dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grunds verhängt werden. Wichtige Gründe sind insbesondere: Verstoß gegen die Zwecke des Vereins und die Vereinskamaradschaft, Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins, Nichtzahlung der Beiträge nach zweimaliger schriftlicher Mahnung und Verstoß gegen die Platz, Spiel- und Hausordnung. Für die Verhängung von Vereinsstrafen über ein Mitglied ist der Vorstand zuständig. Der diesbezügliche Beschluss bedarf der einfachen Mehrheit sämtlicher Vorstandsmitglieder. Vor der Beschlussfassung über eine Vereinsstrafe ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Recht­fer­tigung vor dem Vorstand zu geben. Der Beschluss über eine Vereinsstrafe ist dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief mitzuteilen.

§11 Ehrenrat

1. Der Ehrenrat setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Mitglieder des Ehrenrats werden auf der Mit­glie­der­versammlung jeweils für die Dauer von zwei Jahren ge­wählt. Den Vorsitz im Ehrenrat führt das vom Ehrenrat gewählte Mitglied. 2. Dem Ehrenrat obliegt die Entscheidung von persönlichen Strei­tigkeiten und von Ehrenverfahren, die Mitglieder betreffen. Er ist weiter zuständig für Vorschläge auf Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie Einspruch­s­instanz bei Ausschluss­ver­fahren und Verhängung von Spielsperren über 4 Monate.

§12 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mit­glie­der­versammlung beschlossen werden.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitlieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Frankenthal, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

§13 Satzungsänderung

Zu einem Beschluss der Mitgliederversammlung, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen Mitglieder erforderlich.